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Riskieren Sie keine dicke Lippe...

Leider werden technische Angaben über Produkte immer ungenauer, 
bzw. falsch ausgelegt um die Käufer zu täuschen. 

Bei den Subwoofern geht der Trend zu dicken Sicken.
Dies erschwert die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Woofer.

Viele Hersteller messen den Membrandurchmesser von Sickenmitte bis Sickenmitte (siehe Abb. 1) . 
Für einen genauen Vergleich sollte die wirklich vorhandene Membranfläche angegeben werden (siehe Abb.2). 

Der SPIRIT L 25 hat 
nach Variante A eine Membranfläche von 380 cm², 
nach Variante B eine Membranfläche von 300 cm².



In unserem Vergleich verschwinden zum Beispiel bei "Hersteller X" ca. 100cm² in der Sicke.
Das entspricht der Fläche eines normalen 16cm Lautsprechers!

Anstatt die Membran zu verkleinern, wird bei SPIRIT die ursprüngliche 25er Membranfläche beibehalten. 
Um Platz für die verbreiterte Sicke zu schaffen wird ein exklusiv angefertigter, vergrößerter 25er Alugusskorb verwendet. 
Dadurch geht die breite Sicke nicht zu Lasten der Membranfläche. 

Was spricht gegen eine breite Sicke?

Ein durchschnittlicher 10“ / 25cm Woofer hat eine Membranfläche von 350 cm².
Aus diesem Standardmaß wird nun versucht mehr Schalldruck zu produzieren,
jedoch mit folgenden, unangenehmen Nebenwirkungen:

  • Breitere Sicke von 30-35 mm = Membranfläche sinkt auf 280-250 cm²,
    in Extremfällen sogar bis 200 cm². Dadurch sinkt der Wirkungsgrad.
  • Längere Schwingspulenwicklung = Wirkungsgrad sinkt weiter
  • Dickerer Schwingspulendraht = Wirkungsgrad sinkt noch weiter
  • Drei Magnete übereinander = der dritte Magnet bringt so gut wie nichts
  • Der lange Hub erfordert stabilere Membranen = das höhere Gewicht senkt
    den Wirkungsgrad auf jetzt nur noch ca. 85 dB / 1 W / 1m
  • Um ein Taumeln dieser schweren Membranen in den Griff zu bekommen, wird die Aufhängung härter eingestellt, bezüglich Sicke und Zentrierung. Die Überwindung dieser Aufhängung kostet noch mehr Wirkungsgrad. 
  • Zur Kompensation des selbst verursachten Wirkungsgradverlustes wird die Belastbarkeit stark erhöht
    durch weitere Verstärkung des Schwingspulendrahtes = der Wirkungsgrad sinkt weiter.

Diese Fehlkonstruktion wird nun als 1000 Watt Woofer angepriesen, 
der leider auch diese 1000 Watt benötigt, um die Nachteile seiner Konstruktion zum Teil auszugleichen.

Zu dem hohen Preis des Woofers kommt nun noch ein teurer Verstärker, teure Zusatzbatterie, teure Stromkabel  – um im Ergebnis bestenfalls 2-3 dB mehr Schalldruck bei Vollast herauszuquetschen.

Verschwiegen wird dem für dumm verkauften Verbraucher aber auch der klangliche Nachteil:
    Je schwerer die Membrane und je länger der Hub, 
    desto langsamer ist die Reaktionzeit auf schnelle Bassimpulse.

Die meisten Extremlanghuber sind in schwerfällige " Leisesprecher" weiter-, bzw. zurückentwickelt worden.

Bei der 12“ / 30 cm Membrangröße wird die Überlegenheit des SPIRIT Konzeptes noch deutlicher, 
weil die Masseträgheit der Extremlanghuber vergleichsweise noch schlechter ist. 

SPIRIT Subwoofer sind langhubig, jedoch mit sinnvoller Begrenzung 
und daher mit gutem Wirkungsgrad und guter Impulswiedergabe.


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